Die 5 Sprachen der Liebe

ein herz mit wachsmalkreide gemalt

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum manche Dinge in Ihrer Partnerschaft einfach nicht ankommen? Obwohl Sie „gut“ kommunizieren? Ihrem Partner durch kleine und große Handlungen, durch Worte und Gesten Ihre Liebe zeigen?
Der amerikanische Paartherapeut Chapman hat sich mit Paarkommunikation auseinandergesetzt und vergleicht diese mit Fremdsprachen. Wie wir kommunizieren, hängt stark davon ab, was wir in unserer Kindheit als „Liebe“ beigebracht bekommen haben. Wir gehen als Erwachsene davon aus, dass das, was wir unter Liebe verstehen, für unseren Liebsten auch Liebe ist. Wir denken, unser Partner müsste doch unsere liebevollen Signale richtig deuten! Im besten Fall sollte er oder sie aber auch noch Gedanken lesen können und genau so kommunizieren, dass wir uns geliebt und wertgeschätzt fühlen.
Dabei gehört Liebe wohl zum größten Abstraktum der Menschheit.

Chapman hat 5 Sprachen der Liebe identifiziert.

Sprache der Liebe: Lob und Anerkennung

Über Lob und Komplimente können wir Liebe kommunizieren. Menschen, die Lob und Anerkennung als Sprache der Liebe nutzen, kommunizieren häufig über einen positiven Wortschatz und drücken so ihre Wertschätzung aus. Sie besitzen die Fähigkeit, die schönen Handlungen des Partners liebevoll mit Worten zu kommentieren. Sie finden herzliche Worte, zeigen ihre Achtung und Anerkennung. Das können die großen Worte „Ich liebe dich“ sein, wie auch ein einfaches „Danke, dass du den Müll rausgetragen hast“.

Zweisamkeit

Wer Zweisamkeit als Sprache der Liebe nutzt, dem ist es besonders wichtig, exklusive Zeit mit dem Partner zu verbringen. Zeit, die nur dem Paar gehört, Zeit, in der sie sich miteinander beschäftigen und besonders aufeinander einlassen. Momente der uneingeschränkten Aufmerksamkeit. Das kann ein Spaziergang ebenso wie tiefe Gespräche oder gemeinsames Kochen bedeuten.

Geschenke

Menschen, die diese Sprache als primäre Sprache der Liebe nutzen, schenken gerne.
Sie machen sich Gedanken darüber, was dem anderen wirklich Freude bereiten könnte, und zeigen dies durch kleinere und größere Aufmerksamkeiten, die von Herzen kommen. Dabei spielt der materielle Wert keine Rolle, vielmehr geht es darum, etwas Persönliches zu schenken und dem anderen zu signalisieren: „Ich habe an dich gedacht“.

Hilfsbereitschaft, als Sprache der Liebe

Menschen, die Hilfsbereitschaft als ihre Sprache der Liebe nutzen, bemühen sich darum, das Leben des Partners leichter zu machen. Sie geben dem anderen dafür ihre Zeit und Kraft und zeigen ihrem Partner auf diese Weise, dass sie ihn lieben.
Das kann die Steuererklärung sein oder auch einfache kleine Liebesdienste wie Rasenmähen oder den Einkauf erledigen. Auch hier geht mehr um die Hilfe oder die Sache an sich, als um die Größe der Hilfe.

Zärtlichkeit ist eine Liebessprache

Für Menschen, die Zärtlichkeit als Sprache der Liebe nutzen, zählt eine Umarmung mehr als tausend Worte. Sie definieren ihre Liebe vor allem über emotionale Nähe zum anderen. Dies kann in Form von Sexualität geschehen, aber auch durch zärtliche Bemühungen, kuscheln, küssen – jeder Form von physischem Kontakt. Diese Menschen fühlen sich dann besonders mit dem Partner verbunden und geliebt.

Welche Sprache der Liebe sprechen Sie? 

Jeder Mensch braucht also etwas anderes, um sich geliebt zu fühlen, deshalb ist es wichtig zu erforschen, welche primäre Sprache der Liebe der andere tatsächlich braucht, um Liebe zu erfahren.
Diese fünf Sprachen sind ein schönes Rezept für eine erfüllende Beziehung, denn es kann sich lohnen hinzuschauen, welche dieser fünf Zutaten Sie selber als größten Liebesbeweis sehen und ob diese deckungsgleich mit dem Ihres Partners ist. Falls nicht, lohnt es sich, die Sprache des anderen zu erlernen.

  • Um Ihre primäre Sprache der Liebe zu finden, überlegen Sie sich:
  • Wann fühlen Sie sich am meisten geliebt?
  • Von welcher Art von Menschen fühlen Sie sich am ehesten angezogen?
  • Wonach sehnen Sie sich am meisten?
  • Was verstimmt und verletzt Sie ganz besonders am Verhalten des Partners (oft das genaue Gegenteil Ihrer persönlichen Liebessprache, z.B. Kritik vs. Anerkennung)
  • Wie äußern Sie Ihre Liebe am häufigsten?

Die Sprache des anderen zu sprechen, kann so die Kommunikation verbessern und gibt Ihnen ein wunderbares Liebeswerkzeug an die Hand.

Als Paartherapeutin in München unterstütze ich Sie gerne, Ihre gemeinsame Liebessprache zu finden.

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