Wie mache ich richtig Schluss?

gebrochenes herz auf tafel gemalt mit den worten game over

Es braucht zwei Menschen, um eine Beziehung einzugehen, aber nur einen, um sie zu beenden. Sich zu trennen, ist nie einfach und immer schmerzhaft. Eine Trennung bedeutet auch, jemanden, den man geliebt hat, zu verletzen.
Wie macht Mann oder Frau jetzt fair Schluss? Und was sollte tunlichst vermieden werden, wenn eine Trennung ansteht?
Als Faustregel gilt: Das Ende Ihrer Beziehung hat es verdient, die Qualitäten widerzuspiegeln, die sie auch in guten Tagen der Beziehung genossen hat.

Den richtigen Ort und die richtige Zeit für die Trennung finden.

Führen Sie das Trennungsgespräch möglichst in einer privaten Umgebung, wo Sie ungestört von Angesicht zu Angesicht sprechen können. Machen Sie sich darauf gefasst, dass das Schlussmachen bei Ihrem Gegenüber starke Gefühle und emotionale Ausbrüche hervorrufen wird, die eines geschützten und privaten Raumes bedürfen. Ungeeignet für eine Trennung sind Sonntage nach dem Tatort, vor wichtigen Prüfungen, vor Bewerbungsgesprächen oder vor wichtigen Entscheidungen. Finden Sie stattdessen einen Zeitpunkt, der Ihrem zukünftigen Expartner einen angemessen Zeitraum bietet, den ersten Schock zu verdauen.

Wieviel Wahrheit ist beim Schluss machen angebracht?

Kommunizieren Sie dem zukünftigen Expartner ehrlich die Gründe für die Trennung. Er oder sie hat es verdient zu erfahren, was Sie zur Trennung veranlasst! Denken Sie daran, dass es dem Verlassenen im Nachgang dabei helfen wird, die Beziehung zu reflektieren und die Trennung zu verarbeiten. Antworten Sie auch ehrlich auf die Fragen, die sie oder er ihnen stellt. Auch das wird es leichter machen, das Ende der Beziehung zu bearbeiten.
Vermeiden Sie es, „schmutzige Wäsche zu waschen“ oder dem Noch-Partner Vorwürfe und Abwertungen an den Kopf zu schmeißen. Auch Ausrutscher wie beispielsweise Fremdknutschen oder Seitensprünge zu beichten, um Ihr eigenes Gewissen zu erleichtern, haben im Trennungsgespräch nichts zu suchen. Sie fügen dem Betroffenen unnötigerweise nur noch mehr Schmerz und Verletzung zu.

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Wenn Sie sich entschieden haben Schluss zu machen, stehen Sie hinter der Entscheidung. Bleiben Sie konsequent. Lassen Sie sich nicht auf Verhandlungen ein. Sich schrittweise zu trennen, führt meist zu emotionalem Stress. Verkürzen Sie stattdessen den Trennungsschmerz für beide Beteiligten, indem Sie zu Ihrer Absicht stehen. Vermeiden Sie es auch, falsche Hoffnungen zu schüren, und brechen Sie den Kontakt zueinander zumindest für eine Zeitlang ab. Helfen Sie dem oder der Ex, indem Sie enge Freunde bitten, in der Trennungsphase ein besonders offenes Ohr für ihn oder sie zu haben.

Sich zu trennen ist immer ein schmerzhafter Prozess, auch für denjenigen, der sich trennt! Auch wenn Sie der „Trennungstäter“ sind, haben Sie Verständnis, Mitgefühl und Unterstützung verdient!

Als Paartherapeutin und Beziehungscoach in München unterstütze ich Sie gerne, wenn Sie Trennungsgedanken haben.

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