36 Fragen, die verliebt machen! ? Das Geheimnis der Liebe…

Das SZ Magazin hat in der vergangenen Woche über eine amerikanische Studie aus den 1970ern berichtet, die besagt, dass es zwei einander völlig fremden Menschen möglich ist, sich anhand von 36 Fragen, die sie sich stellen, ineinander zu verlieben. Nachdem sich die Probanden die 36 Fragen gegenseitig beantwortet haben, sollen sie sich vier Minuten in die Augen schauen.Klingt toll, oder? Damit scheint das Geheimnis um das Suchen und Finden der Liebe ein für alle mal gelöst…?

Die Fragen fangen recht unverfänglich an, wie etwa „Wären Sie gern berühmt? Wenn ja: wodurch?“ oder „Erzählen Sie Ihrem Gegenüber in vier Minuten Ihre Lebensgeschichte, und zwar möglichst detailreich.“
Ziemlich schnell werden die Fragen aber auch deutlich intimer, wie zum Beispiel Frage 24: „Was empfinden Sie über die Beziehung zu Ihrer Mutter?“ und Frage 30: „Wann haben Sie zum letzten Mal vor einer anderen Person geweint? Wann für sich allein?“
Es sind tolle Fragen! Wenn man sie ehrlich beantwortet, haben sie sich am Ende der 36 Fragen einander anvertraut, sich entdeckt, vielleicht auch Beichten abgelegt, sich bekannt… kurzum: sich offenbart. Ihre Sehnsüchte, Träume, Ängste und Abgründe auf den Tisch gelegt.
Das verbindet und schafft emotionale Nähe, da ist sich die Paarforschung einig! Wir fühlen uns als Menschen angenommen und geliebt, wenn wir fühlen, dass Gemeinsamkeiten uns verbinden, aber auch unsere Abgründe und dunklen Seiten Akzeptanz bei unserem Partner finden.

Wir fühlen uns als Menschen angenommen und geliebt , wenn wir fühlen, dass Gemeinsamkeiten uns verbinden.

Die Studie zielt also darauf, sich mit seinen Ecken und Kanten, seinen Träumen und Werten zu zeigen. Sie unterstützt so einen wichtigen Aspekt der Paarkommunikation. Das ist ein guter Anfang für eine Beziehung, keine Frage! Auch für lange Partnerschaften, in denen wir oft das Gefühl haben, den anderen in- und auswendig zu kennen, bieten sich die Fragen als Werkzeug an, neue Aspekte oder auch Veränderungen und Diskrepanzen, die über die Jahre entstanden sind, aufzudecken und so eventuelle Missverständnisse zu klären oder zu vermeiden.

Ich denke dennoch, dass sich das Mysterium der Liebe sich nicht auf 36 Fragen und vier Minuten Blickkontakt reduzieren lässt. Sie zeigt aber einen kapitalen Aspekt für eine erfüllte Partnerschaft auf: emotionale Nähe und Verbundenheit!

Also ran an die Fragen!
Lesen Sie hier, auf welche Faktoren es ankommt ob und in wen wir uns verlieben!

 

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